Kann man Werbung lernen?

Werbung lernen ist nur bedingt möglich.

Warum das so ist mit Werbung lernen, weiß High End Belästigung ganz genau. Der Gründer der Agentur war schließlich lange genug auch Dozent an einer Akademie, die den potenziellen Studenten versprach, aus Ihnen gestandene Texter und Redakteure zu machen. Ok, er hat es aus Liebe zum Geld und zur Kommunikation gemacht. Zu seiner und als Entschuldigung für die Studenten muss allerdings auch gesagt werden: Es gab schon echte Talente! Diese konnten aber “von Natur aus” treffend formulieren und eine Sache auf den Punkt bringen. Was ihnen noch beizubringen war? Gesetzmäßigkeiten aus dem Kommunikations-Alltag wie den z.B. Marketing-Mix, den richtigen Umgang mit Beratern usw. Den kreativen Teil hatten sie schon drauf!

Hier schämt sich aber einer ganz schön.

Und das völlig zu Recht. Er hat nämlich auf ganzer Linie versagt, indem er nur den schnöden Mammon gesehen hat und nicht, was ein Bildungsinstitut wie “seines”  mit den Menschen macht. Warum hat er nicht früher nach einem Eignungstest vor Studienbeginn gefragt? Warum hat er niemanden durchfallen lassen, obwohl der/die das Talent einer Dachlatte hatte? Weil er zu feige war und alles hingenommen hat! Nur die Scheinchen sah.

Der Weckruf in Sachen Werbung lernen:

Als er wieder einmal als Freelancer bei einer Funkproduktion gebucht war, wurde er Folgendes gefragt: Stimmt es eigentlich, dass Du auf der XXXX unterrichtest? Als er bejahte, war das Entsetzen groß und das Tonstudio maßlos enttäuscht. Dann kam Corona und der Kurs wurde nur noch online abgehalten. Das schlug dem Fass nun endgültig den Boden aus. Man bezahlt teures Geld für eine Leistung, die man auch kinderleicht umsonst bekommen kann. Reine Abzocke. Und dabei faseln sie von einer zukünftigen Anstellung bei so renommierten Agenturen wie leoburnett.de 

Er bereut. Und warnt.

Hört auf, diesen Unsinn zu glauben, den sie euch erzählen, wenn es um Werbung lernen geht. Wer nicht gut – oder eben nur durchschnittlich – schreiben kann, wird es auch dort nicht zum Texter und/oder Redakteur. Trotzdem bekommt man ein Abschlusszeugnis, dass aber eigentlich keinen Wert hat. Wer – wie ich aus Erfahrung weiß – in der Abschlusspräsentation 24 Rechtschreibfehler hat, darf kein Texter sein. Punkt. Der ehemalige Dozent hat es nun eingesehen und etwas gelernt, dass er gerne weitergeben möchte: Geht nicht dahin. Es ist zu teuer und bringt nicht wirklich was. Basta. Wer weitere Infos braucht: h-e-b.de 

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