Werber in Frankfurt und Ihre Beliebtheit!

Werber in Frankfurt und anderswo gehören nicht zu den Lieblingen.

Ja, es ist ohne Zweifel wahr: Werber in Frankfurt bzw. in ganz Deutschland sind an Ihrem Ruf nicht so ganz unschuldig. Warum das so ist? Ein Beispiel: Der Verfasser dieser Zeilen bekam vor einigen Jahren einen Anruf für einen freien Job. Er sollte eine absolute zuckerhaltige Limonade mit seinen Worten “groß machen” Das Getränk war in jeder Hinsicht ein schädlicher Dickmacher mit Geschmack. Wer will kann sich dazu hier mal gezielter informieren: medical-tribune.de  Der Auftraggeber aber faselte unentwegt etwas von “Marktdurchdringung” und “großen Erfolgsaussichten” auf dem hiesigen Markt. Unser Texter überlegte, ob er das wirklich machen sollte, zögerte die Entscheidung hinaus. Er hatte genug zu tun und war sich auch nicht sicher, ob er das Gewichtsproblem in der jugendlichen Zielgruppe noch weiter fördern sollte.

Dann kam der Anruf!

Der Agenturinhaber, der unseren Copywriter für diesen Auftrag buchen wollte, fragte im nächsten Gespräch ganz unverblümt, ob er ihn denn zur Occupy-Bewegung bzw. Demo in Frankfurt begleiten wolle. Es ging ganz entschieden gegen die Macht des Kapitalismus. Damit brachte er das Fass zum Überlaufen. Ein Werber in Frankfurt, der sich nicht zu schade war, eine absolut überflüssige Plörre an die Mädchen bzw. Jungs zu bringen, wollte etwas gegen die Macht des Geldes tun! Selbst unserem Texter (der auch schon viel Quatsch geschrieben hat/schreiben musste und bestimmt kein Heiliger ist) war das zu viel.

Ein Werber in Frankfurt sagt “Nein”!

Kann man “Vermarkter” sein und gleichzeitig den Kapitalismus geißeln? Ich denke nicht! War das macht, tut das aus purem Populismus. Dumm und so einfach zu durchschauen! High End Belästigung ist eine Agentur und steht dazu. Fertig. Wir fördern den Konsum und profitieren von ihm. Alles andere ist einfach nicht ehrlich. H-E-B.de weiß das und setzt trotzdem die Segel ein wenig anders. Wahrscheinlich würden wir ein solches Produkt nicht vermarkten. Ganz sicher aber werden wir – nur um in der Beliebtheitsskala nach oben zu kommen – keine Veranstaltung besuchen, die nicht zu uns passt. Das nennt man wohl neue Bescheidenheit. Werber in Frankfurt und anderswo tun gut daran, hier mal intensiver nachzudenken.

 

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