Mein Geschenk an euch: Das ultimative Agentur-Rätsel!

Zunächst einmal:

Vielen Dank für all die Glückwünsche zu meinem 55sten Geburtstag.

Tja, und weil ihr alle so nett seid, will ich auch mal etwas zurückgeben, quasi das  Geschenk des so reich Beschenkten. Langer Schwede, kurzer Finn: Hier ist nun das Präsent: Ein Quiz, welches  sich der Betagte – gemeinsam mit einer Flasche Wein –  ausgedacht hat. Es geht  schlicht um die 5 denkwürdigsten Werbeagenturen durch die ich jemals gestolpert bin. Ihr müsst jetzt einfach den Namen erraten und schon habt ihr gewonnen.

Der Preis für den Sieger? Ganz in der Tradition meiner früheren Arbeitgeber gibt es weder Geld noch sonst was, aber: Seht das mal als Chance!

Letzte Anmerkung: Habt keine Angst, dass es zu knifflig werden könnte – es gibt  Hinweise, um auf die Lösung zu kommen. Besondere Beachtung solltet ihr dabei dem Punkt “Nachhaltigste Erinnerung“ schenken.

Und schon geht’s los:

Nummer 1: Der Chef war ein unfassbares Ungeheuer (der Nachfolger allerdings ein ausgesprochen netter Mensch). Schwerpunkt war Dialog -Marketing und es ging um Kreditkarten. Bei Vorstellungsgesprächen hat man dort immer gern was von „wir sind wie eine große Familie“ schwadroniert, aber auch Charles Manson hat seine Bande ja „The Family“ genannt. Nachhaltigste Erinnerung: Die sehr nette, frisch eingestellte Sekretärin des Monsters, die mindestens einmal am Tag geweint hat (bevor sie – Gott sei Dank – was Besseres fand).

Nummer 2:  Haus lag mitten im Bahnhofsviertel (von wegen „echt cooler Platz und so“ was bis zum Erbrechen betont wurde). Ich war nur Freelander und  der Boss  des Laden´s war eine   Das hat die Sache – leider – nicht besser gemacht: Jeden Tag sinnloses Geschrei und jeder – wirklich jeder – wollte nur eines: weg!. Die ganze Agentur eine hysterische Lachnummer.  Passend dazu trug das Horrorhaus den Namen einer  Warnfarbe.  Nachhaltigste Erinnerung:  Die unerträglichen Blähungen des Agenturhundes (ein Boxer).

Nummer 3: Pharma“ so richtig in die Grütze. Absolut schlimm und wie Nummer 1 ebenfalls nicht ganz in Frankfurt. Der damalige Geschäftsführer? Ein uU (unsympathisches Unikum) im absolut negativen Sinn. Ganz ehrlich: Wer ihn und die gesamte Atmosphäre kannte, der lachte über Vietmam! Nie verging die Zeit langsamer, als dort – ein wirklich schlimmer Ort. Nachhaltigste Erinnerung: Die umständliche Bahnverbindung, um anschließend etwas so Freudloses zu verrichten. Vertane Lebenszeit!

Nummer 4: Eigentlich nicht ganz so schlecht. Dann aber doch, weil die kleine Zweigstelle von heute auf morgen dichtgemacht wurde und der Laberchef (Porschefahrer, der eigentlich nix so richtig konnte) das mit folgenden Worten kommentierte:  „Es sind halt komische Zeiten“ (noch ein Wort und du hat komische Zähne“). Na ja, ich ging dann für ein paar Wochen in´s Hauptwerk nach Düsseldorf und meine Haarfarbe ähnelte immer mehr der dem Namen der    Nachhaltigste Erinnerung: Die (damals) neuen Kreativbosse hatten einen „Boxring“ (ohne Scheiß, jetzt) im ersten Stock aufgebaut, weil man – Achtung festhalten –für gute Ideen kämpfen sollte (ok, sie waren nicht lange da….)

Nummer 5: Meine letzte Station war der „Gnadenhof für alternde Kreative“ und eine Inhouse-Agentur für zwei asiatische Auto-Riesen. Nie hatte ich miesere Chefs als dort und nie habe ich mehr Tischfußball gespielt, um mich vom drögen Alltag und all dem psychopathischem Geschwätz abzulenken. Da ging man hin, weil sie anständig bezahlten, aber sonst gab es keinen weiteren Grund. Oder doch? Nachhaltigste Erinnerung: Das Mittagessen war umsonst!

Viel Spaß!

 

 

 

 

 

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